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Endlich Gewissheit bei Allergien und Unverträglichkeiten

Unsere Einrichtungen | Erfahrungsbericht

Verschiedene Tests können Klarheit schaffen, ob dahinter eine Allergie oder eine andere Reaktion des Körpers steckt. Doch nicht alle sind aussagekräftig und manchmal ist auch Geduld gefragt.

Allergien können eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen, von leichten Beschwerden bis zu lebensbedrohlichen Reaktionen. Ein häufig angewandter diagnostischer Test ist der Pricktest. Dabei wird eine kleine Menge des allergieauslösenden Stoffes auf die Haut aufgetragen.

Weizenbrot
Foto: RitaE - Pixaby

Weizen ist in vielen Produkten zu finden.

Beispiel Weizen

Ein anschauliches Beispiel für das eingangs erwähnte schrittweise „Herantesten“ ist der Nachweis einer Weizenunverträglichkeit, welche drei Gründe haben kann:

  1. Bei der Weizensensitivität besteht eine Unverträglichkeit gegenüber von Weizenbestandteilen.

  2. Bei der Weizenallergie reagiert der Körper allergisch auf das Gluten im Weizen oder andere Weizenbestandteile.

  3. Bei der Zöliakie vertragen die Betroffenen Gluten nicht.

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Während dieser Test bei Pollen, Gräsern, Tierhaaren/Hausstaub, aber auch Insektengiften (siehe unten) die Diagnostik der ersten Wahl darstellt, ist seine Aussagekraft bei Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten oftmals beschränkt und sollte mit Blutuntersuchungen kombiniert werden.

Erdnüsse
Foto: Artur Rutkowski– Unsplash

Erdnüsse können teils starke allergische Reaktionen auslösen.

Beispiel Erdnüsse

Die meisten Betroffenen einer Erdnussallergie reagieren auf die sogenannten Speicherproteine allergisch. Diese bleiben trotz Erhitzen oder Magensäure stabil. Deshalb können Erdnüsse in jeder Form allergische Reaktionen hervorrufen – egal ob roh, geröstet oder gekocht genossen. Wir empfehlen die folgenden Tipps und Tricks:

  • Achten Sie beim Einkaufen auf den Allergie-Gütesiegel

  • Im Restaurant beim Bestellen die Nahrungsmittel festhalten

  • Zutatenlisten vor jedem Kauf prüfen

Um diesen Allergien oder Unverträglichkeiten auf die Spur zu kommen, empfiehlt Dr. Gernot Kriegshäuser, Facharzt für medizinische und chemische Labordiagnostik, eine „symptomorientierte Stufendiagnostik“ – also Schritt für Schritt mögliche Allergien, Pseudoallergien und Unverträglichkeiten auszuschließen. Sehen Sie sich das folgende Video an, um weitere Informationen zu erhalten:

Fazit: Weglassen oder doch nicht?

Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten können durch verschiedene Tests, wie Pricktests oder H2-Atemtests, diagnostiziert werden.

  • Die Diagnose kann komplex und mehrstufig sein, vor allem bei Pseudoallergien oder Typ-4-Allergien.

  • Manchmal ist Geduld erforderlich, da die Ergebnisse nicht immer eindeutig sind.

  • Individuelle Behandlung und genaue Analyse der Symptome sind wichtig.

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